Münchner Büroreinigung: Desinfektion von Telefonen und Headsets im Büro
In modernen Büros verbringen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viele Stunden am Schreibtisch, telefonieren, führen Videokonferenzen und teilen sich Arbeitsmittel. Dabei geraten Geräte wie Telefone, Headsets und Mobilteile leicht aus dem Blickfeld, obwohl sie täglich hautnah genutzt werden. Gerade in Großstadtbüros mit hoher Personenfrequenz sammeln sich auf diesen Oberflächen Keime, Bakterien und Viren, die das Risiko für Krankheitsausfälle deutlich erhöhen können. Auch wenn Oberflächen wie Tische, Tastaturen oder Türklinken regelmäßig gepflegt werden, bleiben die Kommunikationsmittel häufig außen vor.
Eine regelmäßige Desinfektion dieser Geräte gehört daher zu einem zeitgemäßen Hygienekonzept. Wer in München ein sauberes und gesundes Arbeitsumfeld schaffen möchte, sollte die Reinigung von Telefonen und Headsets als festen Bestandteil der Büroreinigung einplanen und organisatorisch verankern. So lassen sich Infektionsketten unterbrechen, das allgemeine Wohlbefinden am Arbeitsplatz spürbar verbessern und teure Ausfallzeiten reduzieren.
Warum Telefone und Headsets besondere Aufmerksamkeit verdienen
Telefonhörer, Mobilteile und vor allem die Polster von Headsets sind ideale Sammelstellen für Mikroorganismen. Sie werden mehrmals täglich angefasst, nah ans Gesicht geführt und durch Atemluft sowie feine Speicheltröpfchen zusätzlich belastet. Untersuchungen zeigen, dass auf Bürotelefonen ähnlich viele Keime vorkommen wie auf Türklinken oder Tastaturen, häufig sogar deutlich mehr. Besonders in Großraumbüros oder Coworking-Spaces, wo Geräte gemeinsam genutzt oder untereinander ausgetauscht werden, steigt die Keimbelastung weiter an. Wenn mehrere Personen dasselbe Headset verwenden, ist die Übertragung von Erregern praktisch vorprogrammiert.
Auch die Materialbeschaffenheit spielt eine wichtige Rolle. Weiche Schaumstoffpolster oder Kunstlederbezüge von Kopfhörern bieten Mikroben günstige Bedingungen zur Vermehrung, weil sie Feuchtigkeit länger speichern als glatte Hartplastikoberflächen. Wer diese Geräte nicht regelmäßig reinigt, schafft unbewusst eine Quelle für die Übertragung von Erkältungen, Magen-Darm-Infekten oder saisonalen Grippewellen. Eine bewusste Gerätehygiene ergänzt deshalb jede gründliche Büroreinigung sinnvoll und entlastet langfristig auch das Immunsystem der Belegschaft.
Typische Keimquellen im Büroalltag
Nicht nur das eigentliche Hör- oder Sprechteil eines Geräts steht im Verdacht, Krankheitserreger zu beherbergen. Auch vermeintlich harmlose Stellen werden im Arbeitsalltag angefasst und sollten in die Reinigungsroutine einbezogen werden. Gerade an schwer einsehbaren Ecken und kleinen Ritzen halten sich Erreger besonders hartnäckig, weil sie dort weder gesehen noch durch schnelles Darüberwischen entfernt werden. Folgende Bereiche verdienen besondere Beachtung:
- Wähltastatur, Display und Gehäuse von Tischtelefonen
- Ohrpolster, Mikrofonarm und Kopfbügel von Headsets
- Hörer- und Mikrofonöffnungen an Mobilteilen sowie die Ladekontakte der Station
- Kabel, Gelenke und Scharniere, an denen sich Staub und Hautschüppchen festsetzen
Wer diese Kontaktflächen kennt, kann gezielt putzen und vermeidet, dass die Desinfektion an der Oberfläche endet, während tieferliegende Stellen unberührt bleiben. Sinnvoll ist eine kurze Checkliste, die sichtbar im Büro aushängt und an die Reinigungskräfte sowie an die Belegschaft selbst verteilt wird. Auf diese Weise wird Bürohygiene zu einer gemeinsamen Aufgabe, die alle Beteiligten mittragen.
Tischtelefone fachgerecht reinigen
Bei der Säuberung klassischer Bürotelefone kommt es darauf an, das Gerät nicht durch zu viel Feuchtigkeit zu beschädigen. Bewährt hat sich eine Kombination aus trockener Vorreinigung und gezielter Feuchtdesinfektion. Zunächst werden Krümel, Staub und Rückstände mit einem weichen Mikrofasertuch entfernt, anschließend die relevanten Kontaktflächen mit einem geeigneten Desinfektionstuch oder einer gering dosierten Lösung abgewischt. Besonders wichtig ist der Bereich rund um die Hörermuschel, da dort Speichel und Hautpartikel direkt hinterlassen werden.
Aggressive Mittel wie reiner Alkohol, Lösungsmittel oder scheuernde Reiniger sind tabu, da sie Displayfolien, Lackschichten oder Tastenbeschriftungen angreifen. Auch sollte das Telefon während der Reinigung vom Strom getrennt und das Kabel vorsichtig zur Seite gelegt werden, damit keine Flüssigkeit in die Elektronik läuft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Geräte selbst pflegen, profitieren von einer kurzen Einweisung durch eine erfahrene Reinigungsfachkraft, damit die Pflege nicht zur Gefahr für die Technik wird.
Headsets und Mobilteile hygienisch halten
Headsets sind empfindlicher als Tischtelefone, da sie direkten Hautkontakt haben und stundenlang getragen werden. Ihre Polster lassen sich je nach Modell abnehmen und separat reinigen, was die Pflege erheblich erleichtert. Kunstlederbezüge werden vorsichtig mit einem milden, alkoholfreien Desinfektionsmittel abgewischt und anschließend an der Luft getrocknet, damit sich das Material nicht verformt. Stoffüberzüge können in vielen Fällen ausgewechselt oder bei niedrigen Temperaturen in der Maschine gewaschen werden. Werden die Polster regelmäßig getauscht, verlängert sich auch die Lebensdauer des gesamten Headsets spürbar.
Bei schnurlosen Mobilteilen lohnt sich ein Blick auf die Hörer- und Mikrofonöffnungen. Diese werden am besten mit einem trockenen Wattestäbchen oder einem weichen Pinsel von Ablagerungen befreit, bevor die Gehäuseoberfläche desinfiziert wird. Die Ladestation selbst sollte regelmäßig ausgesteckt und mit einem nebelfeuchten Tuch gereinigt werden, da sich auch dort durch Kondenswasser Keime festsetzen können. Eine persönliche Kopfbedeckung oder eigene Ohrpassstücke sind in Mehrpersonenbüros eine sinnvolle Ergänzung, ersetzen aber die regelmäßige Reinigung nicht.
Geeignete Mittel und Materialien auswählen
Die Auswahl der richtigen Reinigungs- und Desinfektionsmittel entscheidet darüber, ob die Geräte langfristig funktionsfähig bleiben. Billige Produkte greifen Materialien an, hochkonzentrierte Mittel hinterlassen Rückstände und einige Wirkstoffe können bei häufigem Kontakt Hautreizungen verursachen. Deshalb lohnt es sich, in geprüfte Qualität zu investieren und die Mittel gezielt nach Oberfläche auszuwählen. Folgende Materialien haben sich in der professionellen Büroreinigung bewährt:
- Mikrofasertücher in zwei Farben, eine für trockene, eine für feuchte Anwendungen
- Alkoholfreie, materialschonende Desinfektionstücher mit kurzer Einwirkzeit
- Weiche Pinsel oder Druckluftsprays für Schlitze und Öffnungen
- Austauschbare Schaumstoff- oder Kunstlederpolster für häufig genutzte Headsets
Wichtig ist zudem eine klare Trennung zwischen reinen und unreinen Materialien. Desinfektionstücher sollten nach einmaligem Wischen entsorgt, Mikrofasertücher täglich gewechselt und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Auf diese Weise werden Schmierinfektionen vermieden, die entstehen, wenn ein bereits verschmutztes Tuch erneut über empfindliche Oberflächen geführt wird. Ergänzend empfiehlt sich das Führen eines schriftlichen Reinigungsplans.
Hygienestandards mit professioneller Büroreinigung sichern
Viele Unternehmen in München haben erkannt, dass eine konsequente Gerätehygiene nur dann dauerhaft gelingt, wenn sie in ein professionelles Reinigungskonzept eingebettet ist. Erfahrene Anbieter übernehmen nicht nur Böden, Oberflächen und Sanitäranlagen, sondern kümmern sich auf Wunsch auch um die fachgerechte Desinfektion von Telefonen, Headsets und anderen häufig berührten Arbeitsmitteln. Durch feste Reinigungsintervalle, geschulte Mitarbeitende und den Einsatz geprüfter Mittel lässt sich der Hygienegrad im Büro messbar verbessern. Gerade in Branchen mit Publikumsverkehr wie Arztpraxen, Kanzleien oder Agenturen schafft dieses Vorgehen Vertrauen bei Kunden und Partnern.
Für Betriebe, die ihre Reinigung outsourcen möchten oder einen verlässlichen Partner für besondere Anlässe suchen, lohnt sich ein Blick auf Haus & Gebäudeservice Eckert. Das Unternehmen betreut Büros, Praxen und Geschäftsräume im Großraum München und stellt individuelle Abläufe bereit, die zur jeweiligen Belegschaft und Raumsituation passen. So wird die Desinfektion von Telefonen und Headsets zu einem selbstverständlichen Teil der täglichen Büropflege und das Hygienemanagement bleibt jederzeit nachvollziehbar.